Amnesty International zeichnet in diesem Jahr zum zwölften Mal Medienbeiträge mit dem Marler Medienpreis Menschenrechte aus. Grundlegend neu sind in diesem Jahr die Kategorien, in denen der Preis vergeben wird. Sie orientieren sich nicht mehr am Verbreitungsmedium, sondern am Genre. Dadurch können erstmals auch Printartikel, Podcasts oder medienübergreifende Projekte eingereicht werden. Mit der Neustrukturierung trägt das ehrenamtliche Organisationsteam dem Wandel der Medienlandschaft Rechnung..

Schirmherrin 2022: Sonia Seymour Mikich

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Unterhaltung

Preis der Amnesty-Jugend

Eine weitere Neuerung ist der Preis der Amnesty-Jugend, der von der Jugendvertretung der Ehrenamtlichen unter 27 Jahren verliehen wird. Zusätzlich können ein Sonderpreis sowie ein Ehrenpreis für besondere Verdienste um die Menschenrechte verliehen werden. Die Schirmherrschaft des diesjährigen Preises übernimmt die Journalistin Sonia Seymour Mikich.

Eindrücke der Preisverleihung 2017

„Öffentlichkeit, Öffentlichkeit, Öffentlichkeit – ist der größte moralische Machtfaktor in unserer Gesellschaft.“

Joseph Pulitzer

Ungarisch-Amerikanischer Journalist, Herausgeber und Zeitungsverleger

DIE IDEE

In dieser Zeit, überflutet von Informationen, wollen wir diejenigen hervorheben, die uns im Sinne der Menschenrechte wichtig sind.

Hierzu honorieren wir die Arbeit der Menschen, die Informationen sammeln, diese Ergebnisse zu Papier bringen, für den Hörfunk vorbereiten oder sie in Bilder und Filme umsetzen.

Das ist die Idee für den Marler Medienpreis Menschenrechte.

DER PREIS

Der MARLER MEDIENPREIS MENSCHENRECHTE wird seit 2001 als nicht dotierter Preis von AMNESTY INTERNATIONAL vergeben, zunächst für Fernsehbeiträge, 2012 erstmals für Radiosendungen und 2016 sowie 2018 auch für Printmedien. Vom diesjährigen Wettbewerb an wollen wir neben den genannten Bereichen auch die Präsentationsformen im Internet einbeziehen.

Erstmals schreibt AMNESTY INTERNATIONAL im Rahmen des m3 einen Preis der AMNESTY JUGEND aus.
Der m3 würdigt Beiträge, die in außergewöhnlicher Weise das Thema Menschenrechte behandeln, durch eine aufrüttelnde Nachricht, nachhaltige Dokumentation oder die gelungene Umsetzung des Themas in eine fiktive Handlung. Aber auch die überzeugende Darstellung oder Sprecherleistung, ein außergewöhnliches Interview oder ein bemerkenswerter Kommentar können dazu zählen dazu.

„Menschenrechte sind nicht alles, aber ohne Menschenrechte ist alles Nichts.“

Gerd Ruge

Journalist, Mitbegründer von Amnesty International Deutschland und Ehrenpreisträger 2011

DIE JURYS

Die Jurys bilden sich aus Mitgliedern von AMNESTY INTERNATIONAL.

Ihre Erfahrung in der Arbeit für die Menschenrechte ist die Basis ihrer Entscheidungen

LEITLINIEN

Leitlinien bei der Beurteilung sind die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die Grundsätze von AMNESTY INTERNATIONAL.

AMNESTY INTERNATIONAL
Marler Medienpreis Menschenrechte
Postfach 100227
45802 Gelsenkirchen

marler-medienpreis at amnesty.de